Wocheneinkauf Anwenderhandbuch Übersicht Alles auf einer Seite

Artikel und Warengruppen

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Die Reihenfolge der Pflege

Stammdaten hängen aneinander, deshalb steht das Menü in der Reihenfolge, in der man vorgeht:

1 Warengruppen → 2 Märkte → 3 Artikel

Warengruppen gliedern alles. Märkte ordnen ihre Regalbereiche den Warengruppen zu. Artikel brauchen beides — eine Warengruppe zum Einsortieren und, falls es sie nicht überall gibt, die Märkte für die Verfügbarkeit.

Wer mittendrin anfängt, legt Artikel an, für die es noch keine passende Warengruppe gibt — und wundert sich später über den Abschnitt „Ohne Warengruppe" auf der Einkaufsliste. Auf allen drei Seiten steht die Kette deshalb oben, mit der aktuellen Stufe hervorgehoben.

Für den Anfang müssen Sie gar nichts davon tun: Der Startdatensatz bringt Warengruppen, Regeln und einen Markt mit.

Wozu der Artikelkatalog gut ist

Der Katalog ist die gemeinsame Klammer: Ein Eintrag auf der Einkaufsliste, eine Zutat in einem Rezept und eine Position im Vorrat zeigen auf denselben Artikel. Nur deshalb weiß die Anwendung, dass die Zwiebeln aus dem Curry und die Zwiebeln aus der Suppe dieselben sind.

Sie müssen den Katalog nicht vorab füllen. Er wächst mit: Was Sie auf die Liste schreiben, kennt er beim nächsten Mal.

Grundsortiment laden

Sie müssen nicht bei null anfangen. Grundsortiment in den Katalog laden legt rund 150 Artikel an, wie sie in einem deutschen Vierpersonenhaushalt vorkommen — Obst und Gemüse, Backwaren, Milchprodukte, Fleisch und Fisch, Vorratsware, Gewürze, Getränke, Haushalt und Drogerie. Bei allem, was vorrätig gehalten wird, ist zugleich eine Sollmenge für den Grundvorrat hinterlegt.

Nicht dabei sind Süßigkeiten, Knabberzeug und Fertiggerichte; aus dem Tiefkühlfach nur Rohware wie Erbsen, Spinat und Beeren. Auch Honig, Marmelade und Ketchup fehlen — Grenzfälle, die wir lieber Ihnen überlassen. Der Gedanke dahinter: Was Sie möchten, legen Sie in einer Minute selbst an; was Sie nicht möchten, müssten Sie sonst einzeln wegräumen.

Vorher fragt die Anwendung. Eine eigene Seite zeigt, wie viele Artikel dazukämen, wie sie sich auf die Warengruppen verteilen und welche vorhandenen Einträge übersprungen werden — namentlich. Erst der Knopf darunter legt an.

Der Vorgang ist additiv und wiederholbar. Ein Artikel, den es unter diesem Namen schon gibt, bleibt unangetastet — auch seine Einheit, seine Warengruppe und seine Sollmenge. Ist bereits alles vorhanden, ist der Knopf gesperrt: Es gibt dann nichts zu tun.

Laden dürfen nur Inhaber und Administratoren.

Die Artikelliste

Die Seite ist für die Pflege am PC gebaut: Filter über der Tabelle, abwechselnd eingefärbte Zeilen, Speichern und Löschen am rechten Rand jeder Zeile.

Gegliedert ist die Liste nach Warengruppen — in derselben Reihenfolge wie die Einkaufsliste, also nach der Laufreihenfolge des Marktes und nicht alphabetisch. Die Abschnitte sind zugeklappt; die Zahl rechts im Kopf sagt, wie viele Artikel darin stecken. Sie sehen damit zuerst die Gliederung und öffnen nur, was Sie pflegen wollen.

Sobald Sie suchen oder filtern, stehen alle Abschnitte offen — dann ist die Trefferliste der Zweck der Seite.

Geblättert wird nicht: Alle Artikel stehen auf einer Seite. Eine Warengruppe, die an einer Seitengrenze zerfällt, wäre kein Abschnitt mehr. Der Zustand der Klappen hält bis zum nächsten Seitenaufruf.

Spalte Bedeutung
Name Wie der Artikel heißt
Warengruppe Bestimmt, in welchem Abschnitt der Liste er landet
Einheit Vorschlag beim Aufschreiben
Grundvorrat Soll immer im Haus sein (siehe Kapitel Vorrat)
Sollmenge Wie viel davon — ohne Nachkommanullen, halbe Mengen sind erlaubt
Erhältlich in Leer heißt: überall

Nach dem Speichern erscheint oben rechts kurz „Artikel gespeichert" und verschwindet nach zehn Sekunden von selbst. Beim Pflegen einer Tabelle wird im Minutentakt gespeichert — eine Meldung, die stehen bleibt und den Inhalt nach unten schiebt, wäre dabei mehr Störung als Hilfe.

Doppelte zusammenführen

Wenn „Tomaten" und „Tomate" beide im Katalog gelandet sind: beide auswählen, Zusammenführen. Der übrig bleibende Artikel erbt alle Verweise aus Listen, Rezepten und Vorrat. Der andere verschwindet.

Warengruppen

15 Stück sind voreingestellt. Sie gliedern die Einkaufsliste, den Katalog und die Zuordnung zu Regalbereichen.

Eine Warengruppe zu ändern wirkt sich auf alle aus — deshalb dürfen das nur Inhaber und Administratoren.

Die automatische Einsortierung

Schreiben Sie „Milch" auf die Liste, landet der Eintrag ohne Zutun bei den Molkereiprodukten. Dahinter stehen rund 90 Stichwortregeln, die zu Ihrer Familie gehören und die Sie ändern können.

Die Regeln haben eine Rangfolge, und die ist wichtig:

  • Getränkeregeln stehen vor den Obstregeln. Sonst landet Apfelsaft im Obst, weil dort „apfel" steht.
  • Regeln greifen an Wortgrenzen. Sonst würde „Kaffeebohnen" von der Regel für Bohnen gefangen.
  • Umlautvarianten zählen zusammen: „Äpfel" und „aepfel" sind derselbe Artikel.

Wenn ein Artikel dauerhaft falsch einsortiert wird, ändern Sie am Artikel selbst die Warengruppe — das gilt dann immer. Eine Regel anzupassen lohnt erst, wenn eine ganze Sorte betroffen ist.

Alles zurücksetzen

Wenn der Startdatensatz nicht zu Ihrer Familie passt und Einzelnes wegzuklicken länger dauert als neu anzufangen: Stammdaten zurücksetzen am Fuß der Artikel-, Warengruppen- und Märkteseite löscht Artikel, Warengruppen und Märkte auf einmal.

Vorher zeigt eine eigene Seite, was verschwindet — in drei Spalten: was gelöscht wird, was mit verschwindet, und was bleibt, aber seine Verweise verliert. Erst wenn Sie den Namen der Familie abtippen, lässt sich der Knopf drücken.

Der Vorrat geht mit. Vorratspositionen hängen an Artikeln; mit den Artikeln verschwinden sie samt ihren Buchungen. Einkaufslisten und Rezepte bleiben dagegen erhalten — ihre Einträge behalten Text und Menge, stehen aber danach unter „Ohne Warengruppe".

Ein Haken auf der Seite spielt den Startdatensatz gleich wieder ein: 15 Warengruppen, rund 90 Stichwortregeln und den Markt „Supermarkt" mit 10 Regalbereichen. Ohne ihn stünden Sie vor einer Anwendung ohne jede Gliederung.

Zurücksetzen dürfen nur Inhaber und Administratoren — wie alles, was für die ganze Familie gilt.