Wocheneinkauf Anwenderhandbuch Übersicht Alles auf einer Seite

Anwenderhandbuch

Alle 11 Kapitel am Stück — zum Ausdrucken oder zum Durchsuchen mit Strg + F.

Erste Schritte

Was zuerst passiert

Mit der Registrierung entstehen zwei Dinge: ein Konto und eine Familie. Die Familie ist der Behälter für alles Weitere — Listen, Artikel, Rezepte, Vorrat und Wochenpläne gehören ihr und nicht einer einzelnen Person. Wer das Konto anlegt, wird ihr Inhaber.

Damit Sie nicht vor einer leeren Anwendung sitzen, ist die Familie beim ersten Anmelden bereits ausgestattet:

Alles davon können Sie ändern. Nichts davon müssen Sie ändern, um loszulegen.

Konto anlegen

  1. Auf der Startseite Konto anlegen wählen.
  2. Name, E-Mail-Adresse und ein Passwort eintragen.
  3. Die Bestätigungs-Mail öffnen und dem Link folgen.

Ohne bestätigte E-Mail-Adresse bleibt die Anwendung verschlossen. Das ist Absicht: An der Adresse hängt später das Zurücksetzen des Passworts.

Passwort vergessen? Auf der Anmeldeseite Passwort vergessen wählen. Sie bekommen einen Link, der eine Stunde gilt.

Weitere Familienmitglieder einladen

Unter Verwaltung › Familie legen Sie Einladungen an.

  1. E-Mail-Adresse eintragen — oder leer lassen für einen Link, den Sie selbst weitergeben.
  2. Rolle wählen (siehe unten).
  3. Einladen. Die eingeladene Person bekommt einen Link, der auch ohne Konto funktioniert: Wer eingeladen wird, hat in der Regel noch keines.

Eine Einladung lässt sich zurückziehen, solange sie nicht eingelöst wurde. Wer sie schon eingelöst hat, bleibt Mitglied — dafür gibt es die Mitgliederliste.

Die vier Rollen

Rolle Darf
Inhaber alles, einschließlich Löschen der Familie
Administrator zusätzlich Struktur pflegen: Warengruppen, Märkte, Regalbereiche
Mitglied Alltagsdaten pflegen: Liste, Artikel, Rezepte, Vorrat, Wochenplan
Kind lesen und abhaken

Die Trennlinie verläuft zwischen Struktur und Alltag. Wer die Regalbereiche eines Marktes umsortiert, ändert die Ansicht für alle — deshalb dürfen das nur Inhaber und Administratoren. Einen Artikel anzulegen ändert für niemanden etwas Grundsätzliches, deshalb darf das jedes Mitglied.

In mehreren Familien

Ein Konto kann mehreren Familien angehören. Oben rechts steht, in welcher Sie gerade arbeiten; unter Verwaltung › Familie wechseln Sie. Die Anwendung zeigt immer genau eine Familie — es gibt keine gemischte Ansicht, weil eine gemischte Einkaufsliste niemandem hilft.

Die Navigation

Das Menü hat zwei Ebenen. Oben die fünf Bereiche:

Einkaufen · Planen · Vorrat · Stammdaten · Verwaltung

Darunter erscheinen die Seiten des geöffneten Bereichs, jede mit der Angabe, für welches Gerät sie gebaut ist:

Zeichen Bedeutung
🖥 PC Viele Spalten, viel Tastatur — am Telefon unhandlich
▤ PC + Tablet Funktioniert auf beidem gut
▯ Handy Große Flächen, wenig darauf — für den Laden

Die Angabe ist eine Empfehlung, keine Sperre. Sie beantwortet die Frage, warum eine Tabelle zwölf Spalten hat, bevor jemand sie für einen Fehler hält.

Die Einkaufsliste

Seitenart: 🖥▤ PC und Tablet · Adresse: /einkaufsliste

Die Hauptseite. Sie zeigt die eine aktive Liste der Familie. Mehr als eine gibt es nicht — alles andere ist Archiv.

Artikel aufschreiben

Die Eingabe hat drei Felder, und ihre Reihenfolge hat einen Grund:

Feld Beispiel Wozu
Warengruppe Milchprodukte Schränkt die Vorschläge im Artikelfeld ein — steht deshalb vorn
Menge 2 l, 500g, 1-2 Alles Zahlenhafte
Artikel Milch Nur der Name

Die Warengruppe darf auf „automatisch" bleiben; dann sortiert die Anwendung selbst ein (siehe Kapitel Artikel und Warengruppen). Wählen Sie eine, schlägt das Artikelfeld nur noch deren Artikel vor — bei einem Katalog mit dreihundert Einträgen ist das der Unterschied zwischen Suchen und Finden.

Die Menge darf leer bleiben. Erkannt werden nur bekannte Einheiten (g, kg, ml, l, Stück, Packung, Dose, Bund …).

Alles in einem Feld? Wer aus Gewohnheit „2 l Milch" ins Artikelfeld tippt, bekommt weiterhin das Richtige — gelesen wird beides gleich. Auch 1-2 Zwiebeln, rote funktioniert: Der Teil hinter dem Komma wird zur Notiz.

Zusammenführen statt doppeln

Steht ein Artikel bereits offen auf der Liste, werden die Mengen addiert statt eine zweite Zeile anzulegen. Aus „1 l Milch" plus „2 l Milch" wird „3 l Milch".

Addiert wird nur bei gleicher Einheit. „1 l Milch" und „1 Packung Milch" ergeben sonst eine falsche Zahl; die zweite Angabe landet deshalb in der Notiz. Bereits abgehakte Einträge werden nie mit neuen zusammengeführt — Sie haben sie ja schon im Wagen.

Die Gliederung

Die Liste ist nach Regalbereichen des gewählten Marktes gegliedert, in der Reihenfolge, in der man durch den Laden geht. Ohne gewählten Markt gliedert sie nach Warengruppen. Abgehaktes sinkt innerhalb seines Abschnitts nach unten, bleibt aber sichtbar.

Jeder Abschnitt ist klappbar und steht offen, solange etwas fehlt; rechts im Kopf steht, wie viele Artikel darin noch offen sind. Ein Abschnitt, in dem alles abgehakt ist, klappt von selbst zu und tritt zurück — er steht ja schon im Wagen.

Am Ende steht gegebenenfalls der Abschnitt „Gibt es hier nicht" — Artikel, die im gewählten Markt nicht erhältlich sind (siehe Kapitel Märkte).

Was Sie mit einem Eintrag tun können

Die Liste ist bewusst eng gesetzt — je mehr Artikel ohne Scrollen sichtbar sind, desto weniger muss man suchen. Jede Zeile zeigt Haken, Menge, Artikel; ganz rechts sitzt bearbeiten, weit weg vom Haken, der tausendmal häufiger getroffen wird.

Handlung Wirkung
Abhaken Merkt sich, wer wann abgehakt hat
bearbeiten Klappt eine Zeile mit Warengruppe, Menge, Artikel und Notiz auf
Warengruppe ändern Verschiebt den Eintrag in einen anderen Abschnitt
Löschen Andere Geräte bekommen die Löschung beim Abgleich mit

Markt umschalten

Über der Liste wählen Sie den Markt. Das ändert nur die Sortierung, nie die Einträge. Dieselbe Liste sieht im Discounter anders aus als im Supermarkt — sie enthält aber dasselbe.

Drucken und teilen

Drucken öffnet dieselbe Liste ohne Bedienelemente. Dort finden Sie auch eine Fassung als reinen Text zum Kopieren in eine Nachricht.

Einkauf abschließen

Einkauf beenden archiviert die Liste und legt eine neue an. Nicht abgehakte Artikel kommen dabei auf die neue Liste — sie haben ja gefehlt. Im Archiv bleibt sichtbar, was gefehlt hat.

Wenn eine Standardvorlage hinterlegt ist, wird sie anschließend auf die neue Liste gesetzt. Die Reihenfolge ist wichtig und von der Anwendung so gewollt: erst die fehlenden Artikel, dann die Vorlage — sonst stünde manches doppelt da.

Einkaufen mit dem Handy

Seitenart: ▯ Handy · Adresse: /einkaufsliste/einkaufen

Die Seite für den Laden. Sie kann genau zwei Dinge: abhaken und Einkauf beenden. Alles andere fehlt mit Absicht — ein Löschen-Knopf neben einem Haken ist mit kalten Fingern an einer Kühltruhe eine schlechte Idee.

Was Sie sehen

Abhaken

Die ganze Zeile ist der Knopf, nicht das kleine Kästchen. Sie ist 64 Pixel hoch — mit dem Daumen im Gehen zu treffen.

Abgehakte Artikel verschwinden aus der Ansicht. Über Erledigte anzeigen holen Sie sie zurück, falls Sie sich vertan haben.

Nach jedem Tippen springt die Seite an dieselbe Stelle zurück statt nach oben.

Ohne Empfang

Die zuletzt geöffnete Liste bleibt lesbar, auch wenn das Netz weg ist. Zum Abhaken brauchen Sie wieder Empfang — was Sie im Funkloch antippen, kommt nicht an.

Praktisch heißt das: Liste vor dem Laden einmal öffnen, dann ist sie da.

Auf den Startbildschirm legen

Damit die Seite wie eine App startet:

Danach öffnet das Symbol direkt die Einkaufsansicht, ohne Adressleiste. Langes Drücken auf das Symbol bietet außerdem Liste bearbeiten und Wochenplan an.

Einkauf beenden

Der Knopf unten schließt den Einkauf ab: Die Liste wandert ins Archiv, nicht abgehakte Artikel kommen auf die neue Liste. Genau wie am PC — nur mit einem größeren Knopf.

Auf einem geteilten Gerät: Beim Abmelden löscht die Anwendung den Zwischenspeicher im Browser. Die Liste Ihrer Familie bleibt danach nicht auf dem Gerät liegen.

Artikel und Warengruppen

Seitenart: 🖥 PC · Adressen: /stammdaten/produkte, /stammdaten/warengruppen

Die Reihenfolge der Pflege

Stammdaten hängen aneinander, deshalb steht das Menü in der Reihenfolge, in der man vorgeht:

1 Warengruppen → 2 Märkte → 3 Artikel

Warengruppen gliedern alles. Märkte ordnen ihre Regalbereiche den Warengruppen zu. Artikel brauchen beides — eine Warengruppe zum Einsortieren und, falls es sie nicht überall gibt, die Märkte für die Verfügbarkeit.

Wer mittendrin anfängt, legt Artikel an, für die es noch keine passende Warengruppe gibt — und wundert sich später über den Abschnitt „Ohne Warengruppe" auf der Einkaufsliste. Auf allen drei Seiten steht die Kette deshalb oben, mit der aktuellen Stufe hervorgehoben.

Für den Anfang müssen Sie gar nichts davon tun: Der Startdatensatz bringt Warengruppen, Regeln und einen Markt mit.

Wozu der Artikelkatalog gut ist

Der Katalog ist die gemeinsame Klammer: Ein Eintrag auf der Einkaufsliste, eine Zutat in einem Rezept und eine Position im Vorrat zeigen auf denselben Artikel. Nur deshalb weiß die Anwendung, dass die Zwiebeln aus dem Curry und die Zwiebeln aus der Suppe dieselben sind.

Sie müssen den Katalog nicht vorab füllen. Er wächst mit: Was Sie auf die Liste schreiben, kennt er beim nächsten Mal.

Grundsortiment laden

Sie müssen nicht bei null anfangen. Grundsortiment in den Katalog laden legt rund 150 Artikel an, wie sie in einem deutschen Vierpersonenhaushalt vorkommen — Obst und Gemüse, Backwaren, Milchprodukte, Fleisch und Fisch, Vorratsware, Gewürze, Getränke, Haushalt und Drogerie. Bei allem, was vorrätig gehalten wird, ist zugleich eine Sollmenge für den Grundvorrat hinterlegt.

Nicht dabei sind Süßigkeiten, Knabberzeug und Fertiggerichte; aus dem Tiefkühlfach nur Rohware wie Erbsen, Spinat und Beeren. Auch Honig, Marmelade und Ketchup fehlen — Grenzfälle, die wir lieber Ihnen überlassen. Der Gedanke dahinter: Was Sie möchten, legen Sie in einer Minute selbst an; was Sie nicht möchten, müssten Sie sonst einzeln wegräumen.

Vorher fragt die Anwendung. Eine eigene Seite zeigt, wie viele Artikel dazukämen, wie sie sich auf die Warengruppen verteilen und welche vorhandenen Einträge übersprungen werden — namentlich. Erst der Knopf darunter legt an.

Der Vorgang ist additiv und wiederholbar. Ein Artikel, den es unter diesem Namen schon gibt, bleibt unangetastet — auch seine Einheit, seine Warengruppe und seine Sollmenge. Ist bereits alles vorhanden, ist der Knopf gesperrt: Es gibt dann nichts zu tun.

Laden dürfen nur Inhaber und Administratoren.

Die Artikelliste

Die Seite ist für die Pflege am PC gebaut: Filter über der Tabelle, abwechselnd eingefärbte Zeilen, Speichern und Löschen am rechten Rand jeder Zeile.

Gegliedert ist die Liste nach Warengruppen — in derselben Reihenfolge wie die Einkaufsliste, also nach der Laufreihenfolge des Marktes und nicht alphabetisch. Die Abschnitte sind zugeklappt; die Zahl rechts im Kopf sagt, wie viele Artikel darin stecken. Sie sehen damit zuerst die Gliederung und öffnen nur, was Sie pflegen wollen.

Sobald Sie suchen oder filtern, stehen alle Abschnitte offen — dann ist die Trefferliste der Zweck der Seite.

Geblättert wird nicht: Alle Artikel stehen auf einer Seite. Eine Warengruppe, die an einer Seitengrenze zerfällt, wäre kein Abschnitt mehr. Der Zustand der Klappen hält bis zum nächsten Seitenaufruf.

Spalte Bedeutung
Name Wie der Artikel heißt
Warengruppe Bestimmt, in welchem Abschnitt der Liste er landet
Einheit Vorschlag beim Aufschreiben
Grundvorrat Soll immer im Haus sein (siehe Kapitel Vorrat)
Sollmenge Wie viel davon — ohne Nachkommanullen, halbe Mengen sind erlaubt
Erhältlich in Leer heißt: überall

Nach dem Speichern erscheint oben rechts kurz „Artikel gespeichert" und verschwindet nach zehn Sekunden von selbst. Beim Pflegen einer Tabelle wird im Minutentakt gespeichert — eine Meldung, die stehen bleibt und den Inhalt nach unten schiebt, wäre dabei mehr Störung als Hilfe.

Doppelte zusammenführen

Wenn „Tomaten" und „Tomate" beide im Katalog gelandet sind: beide auswählen, Zusammenführen. Der übrig bleibende Artikel erbt alle Verweise aus Listen, Rezepten und Vorrat. Der andere verschwindet.

Warengruppen

15 Stück sind voreingestellt. Sie gliedern die Einkaufsliste, den Katalog und die Zuordnung zu Regalbereichen.

Eine Warengruppe zu ändern wirkt sich auf alle aus — deshalb dürfen das nur Inhaber und Administratoren.

Die automatische Einsortierung

Schreiben Sie „Milch" auf die Liste, landet der Eintrag ohne Zutun bei den Molkereiprodukten. Dahinter stehen rund 90 Stichwortregeln, die zu Ihrer Familie gehören und die Sie ändern können.

Die Regeln haben eine Rangfolge, und die ist wichtig:

Wenn ein Artikel dauerhaft falsch einsortiert wird, ändern Sie am Artikel selbst die Warengruppe — das gilt dann immer. Eine Regel anzupassen lohnt erst, wenn eine ganze Sorte betroffen ist.

Alles zurücksetzen

Wenn der Startdatensatz nicht zu Ihrer Familie passt und Einzelnes wegzuklicken länger dauert als neu anzufangen: Stammdaten zurücksetzen am Fuß der Artikel-, Warengruppen- und Märkteseite löscht Artikel, Warengruppen und Märkte auf einmal.

Vorher zeigt eine eigene Seite, was verschwindet — in drei Spalten: was gelöscht wird, was mit verschwindet, und was bleibt, aber seine Verweise verliert. Erst wenn Sie den Namen der Familie abtippen, lässt sich der Knopf drücken.

Der Vorrat geht mit. Vorratspositionen hängen an Artikeln; mit den Artikeln verschwinden sie samt ihren Buchungen. Einkaufslisten und Rezepte bleiben dagegen erhalten — ihre Einträge behalten Text und Menge, stehen aber danach unter „Ohne Warengruppe".

Ein Haken auf der Seite spielt den Startdatensatz gleich wieder ein: 15 Warengruppen, rund 90 Stichwortregeln und den Markt „Supermarkt" mit 10 Regalbereichen. Ohne ihn stünden Sie vor einer Anwendung ohne jede Gliederung.

Zurücksetzen dürfen nur Inhaber und Administratoren — wie alles, was für die ganze Familie gilt.

Märkte und Regalbereiche

Seitenart: 🖥 PC · Adresse: /stammdaten/maerkte

Warum Märkte

Die Einkaufsliste soll in der Reihenfolge stehen, in der man durch den Laden geht — nicht alphabetisch. Diese Reihenfolge ist je Laden verschieden. Deshalb hat jeder Markt seine eigenen Regalbereiche, und die haben eine Reihenfolge.

Voreingestellt ist ein Markt „Supermarkt" mit 10 Bereichen in einer üblichen Abfolge. Für die meisten Familien reicht das dauerhaft.

Einen Markt anlegen

  1. Markt anlegen, Name eintragen (z. B. „Asialaden", „Wochenmarkt").
  2. Bereiche anlegen und in Laufreihenfolge bringen.
  3. Jedem Bereich die Warengruppen zuordnen, die dort liegen.

Ein Markt ist Standard — er wird für neue Listen vorgeschlagen. Ein stillgelegter Markt verschwindet aus der Auswahl, bleibt aber an alten Listen erhalten.

Warengruppen einem Bereich zuordnen

In der Tabelle des Marktes hat jeder Regalbereich eine eigene Zeile. Die dritte Spalte zeigt, welche Warengruppen dort liegen — jede als kleine Marke mit einem ×.

Hinzufügen: Im Auswahlfeld darunter eine Warengruppe wählen, dann Zuordnen. Eine nach der anderen.

Herausnehmen: Auf das × an der Marke klicken. Danach steht die Warengruppe in diesem Markt wieder zur Auswahl.

Zur Wahl steht nur, was in diesem Markt noch nirgends liegt. Eine Warengruppe gehört je Markt in genau ein Regal — sonst wüsste die Einkaufsliste nicht, wo sie den Artikel hinschreiben soll.

Daraus folgt etwas, das anfangs verwirrt: Im mitgelieferten Markt „Supermarkt" liegen bereits alle 15 Warengruppen in einem Bereich. Bei einem neuen Regalbereich erscheint deshalb zunächst gar kein Auswahlfeld. Nehmen Sie die Warengruppe erst dort heraus, wo sie bisher liegt — dann steht sie zur Verfügung.

Dieselbe Warengruppe darf in verschiedenen Märkten an verschiedenen Stellen liegen. Im Supermarkt sind die Getränke ganz hinten, im Discounter gleich am Eingang — genau dafür ist die Zuordnung je Markt da.

Warengruppen ohne Zuordnung landen in einem Sammelabschnitt „Ohne Regalbereich" am Ende der Liste. Das ist kein Fehler, sondern eine Erinnerung.

Wo es einen Artikel gibt

Am Artikel können Sie eintragen, in welchen Märkten es ihn gibt.

Leer heißt: überall. Tomaten gibt es in jedem Laden — dafür soll niemand Pflegearbeit leisten. Erst wenn Sie Märkte eintragen, schränken Sie ein: Misopaste nur im Asialaden.

Auf der Einkaufsliste sammeln sich Artikel, die es im gewählten Markt nicht gibt, am Ende unter „Gibt es hier nicht". Sie verschwinden nicht — Sie sollen ja wissen, dass noch etwas offen ist. Schalten Sie den Markt um, stehen sie wieder mitten in der Liste.

Vorlagen und neue Woche

Seitenart: 🖥 PC · Adressen: /vorlagen, /einkaufsliste/neue-woche

Vorlagen

Eine Vorlage ist eine gespeicherte Zusammenstellung von Artikeln: „Wocheneinkauf", „Grillabend", „Frühstück für Gäste".

Anlegen können Sie eine Vorlage auf zwei Wegen:

Anwenden setzt die Vorlage auf die aktuelle Liste. Vorhandenes wird dabei zusammengeführt, nicht gedoppelt: Stehen schon 2 l Milch auf der Liste und die Vorlage bringt 1 l mit, ergibt das 3 l.

Eine Vorlage ist Standard. Sie wird beim Abschließen eines Einkaufs automatisch auf die neue Liste gesetzt.

Der Assistent „Neue Woche"

Der Assistent macht in einem Durchgang, was sonst vier Handgriffe wären. Er zeigt vorher, was er tun wird:

  1. Laufenden Einkauf archivieren — abschaltbar. Eine leere Liste wird nie archiviert.
  2. Fehlende Artikel übernehmen — was nicht abgehakt war, kommt mit.
  3. Grundvorrat auswählen — alle Artikel mit Kennzeichen, jeweils mit ihrer Sollmenge.
  4. Vorlagen auswählen — die Standardvorlage ist vorausgewählt.
  5. Liste benennen — optional, sonst „Einkauf vom …".

Erst Woche starten führt es aus. Bis dahin ist nichts passiert.

Rezepte

Seitenart: 🖥▤ PC und Tablet · Adresse: /rezepte

Suchen und finden

Die Suche geht über Name, Anmerkungen und Zutaten. Das ist Absicht: Man sucht ein Rezept öfter über das, was weg muss („noch Lauch im Kühlschrank"), als über seinen Namen.

Schlagworte lassen sich kombinieren und wirken als UND: „vegetarisch" und „schnell" grenzt ein.

Schlagworte haben eine Art — Protein, Küche, Ernährung, Gang, Saison. Die Art ist nicht Kosmetik: Der Wochenplan liest Protein und Küche, um für Abwechslung zu sorgen.

Rezepte importieren

Statt jedes Rezept einzeln zu tippen, lassen sich mehrere auf einmal übernehmen — über Rezepte › Importieren.

Der Weg, für den das gedacht ist, hat drei Schritte:

  1. Auftrag kopieren. Auf der Importseite steht ein fertiger Text für eine Sprach-KI. Er beschreibt das Format so genau, dass das Ergebnis ohne Nacharbeit passt. Am Ende hängen Sie an, was Sie möchten — etwa „zehn schnelle vegetarische Abendessen für vier Personen".
  2. Antwort einfügen. Die Antwort der KI markieren, kopieren und in das Feld darunter einfügen. Angelegt wird noch nichts.
  3. Befund ansehen und bestätigen. Die nächste Seite zeigt, wie viele Rezepte dazukämen, welche übersprungen werden (die gibt es schon) und welche Einträge unbrauchbar sind — mit Angabe, woran es lag. Erst der Knopf darunter legt an.

Zutaten werden verknüpft, nicht angelegt. Findet sich im Artikelkatalog ein Artikel gleichen Namens, zeigt die Zutat darauf. Sonst bleibt sie Text — auf der Einkaufsliste landet sie trotzdem. Ein Import von zwanzig Rezepten würde sonst hundert ungeprüfte Artikel in den Katalog spülen.

Ein Rezept, das es unter demselben Namen schon gibt, wird nicht überschrieben. Was von Hand gepflegt wurde, hat Vorrang vor einer Datei.

Ein Rezept anlegen

Feld Wozu
Name Frei
Portionen Grundlage fürs Umrechnen
Vorbereitung / Kochzeit In Minuten
Aufwand schnell, normal, aufwendig — steuert den Wochenplan
Pflanzenpunkte Wie viele verschiedene Pflanzen im Gericht stecken
Zubereitung Fließtext, einfache Formatierung erlaubt
Quelle Adresse des Originals, falls vorhanden

Zutaten

Jede Zutat hat Menge, Einheit und Namen. Drei Felder darüber hinaus lohnen die Mühe:

Feld Wozu
Einkaufsname Was auf der Liste stehen soll, wenn es abweicht: Zutat „Olivenöl", auf der Liste „Olivenöl, gutes fürs Dressing"
Sammelbegriff Klammert Zutaten, die aus mehreren Rezepten zu einem Listeneintrag zusammenfallen sollen
Vorratszutat Salz, Öl, Mehl — steht ohnehin im Schrank

Eine Menge darf fehlen. „Etwas Petersilie" bleibt beim Umrechnen „etwas Petersilie" und wird nicht zu „1,5 etwas".

Auf die Einkaufsliste

Auf die Liste öffnet eine Maske mit drei Entscheidungen:

  1. Portionen. Für sechs statt vier? Alle Mengen werden mit 1,5 multipliziert.
  2. Auswahl. Vorratszutaten sind abgewählt — was im Schrank steht, muss nicht mit. Wer sie doch braucht, hakt sie an.
  3. Übernehmen. Die Zutaten landen auf der aktuellen Liste, zusammengeführt mit dem, was schon dort steht.

Suppe mit 2 Zwiebeln und Curry mit 1 Zwiebel ergeben einen Eintrag über 3 Zwiebeln — nicht zwei Zeilen.

Vorrat und Bestandsaufnahme

Seitenart: 🖥▤ PC und Tablet · Adressen: /vorrat, /einkaufsliste/inventur

Zwei Dinge, die man auseinanderhalten sollte

Begriff Bedeutung Wo gepflegt
Grundvorrat Die Absicht: Davon soll immer etwas da sein, und zwar diese Menge am Artikel
Bestand Die Wirklichkeit: So viel liegt tatsächlich dort im Vorrat

Beides getrennt zu halten hat einen praktischen Grund: Derselbe Artikel liegt oft an zwei Orten — Nudeln in der Speisekammer und im Keller. Das Soll gilt aber für den Haushalt insgesamt.

Eine Vorratsposition anlegen

Artikel wählen, Ort eintragen (Vorrat, Keller, Tiefkühler …), Sollmenge und optional einen Meldebestand. Der Meldebestand ist die Schwelle, ab der es knapp wird.

Bestand buchen

Der Bestand ändert sich nur über Buchungen, nie durch Überschreiben:

Grund Wann
Zugang eingekauft
Verbrauch verbraucht
Verwurf weggeworfen
Korrektur nachgezählt

Das kostet einen Klick mehr und beantwortet dafür die Frage, wo die Vorräte geblieben sind. Unter Verlauf sehen Sie jede Bewegung einer Position.

Der Bestand geht nie unter null. Wer 3 kg verbraucht, aber nur 2 kg im System hatte, hat danach 0 — und in der Buchung steht −2, weil das passiert ist.

Fehlmengen auf die Liste

Fehlmengen ansehen rechnet Soll minus Bestand und zeigt Zeile für Zeile, was auf die Liste käme — mit Bestand, Soll und Fehlmenge. Was über dem Soll liegt, taucht gar nicht erst auf.

Alles ist vorausgewählt; einzelne Zeilen lassen sich abwählen. Erst Auf die Einkaufsliste setzen überträgt sie. Angesehen heißt also nicht übernommen — ungefragt fünfzehn Zeilen aufzuschreiben wäre schwer rückgängig zu machen, denn danach steht man vor einer Liste und weiß nicht mehr, was von Hand daraufkam und was aus dem Vorrat.

Die Bestandsaufnahme

Der schnelle Weg, und der einzige, den es braucht: Vorrat › Bestandsaufnahme.

Die Seite listet jeden Artikel mit dem Kennzeichen Grundvorrat, dazu seine Sollmenge und ein leeres Feld. Sie gehen mit dem Tablet an den Schrank, tragen ein, was noch da ist, und schicken ab. Die Differenz zur Sollmenge steht danach auf der Einkaufsliste — zusammengeführt mit dem, was schon darauf steht.

Eingabe Bedeutung
Feld leer nicht gezählt — es passiert nichts
0 nichts mehr da — die volle Sollmenge kommt auf die Liste
Kästchen „fehlt" für Artikel ohne Sollmenge, bei denen sich nichts rechnen lässt

Der Unterschied zwischen leerem Feld und 0 ist der wichtigste auf der Seite. Wer die Zählung unterbricht, findet seine Liste sonst voller Artikel, die er nie geprüft hat.

Die Seite lässt sich ausdrucken; dann wird die Bestandsspalte zur Schreiblinie.

Sie schreibt nichts in den Vorrat zurück. Es entsteht keine Zählhistorie — das Ergebnis ist die Einkaufsliste, sonst nichts. Deshalb kann man jederzeit abbrechen: Was nicht ausgefüllt ist, existiert für sie nicht.

Haltbarkeit

Zu jeder Position können Sie ein Haltbarkeitsdatum eintragen. Zwei Dinge passieren damit: Die Vorratsseite zeigt, was bald abläuft — und der Wochenplan schlägt Gerichte vor, die diese Zutaten verbrauchen.

Der Wochenplan

Seitenart: 🖥▤ PC und Tablet · Adresse: /wochenplan

Die Woche

Der Plan zeigt sieben Tage. Wann die Woche anfängt, sagt die Familieneinstellung — voreingestellt ist Samstag, weil dann eingekauft wird. Über die Pfeile oben wechseln Sie zur Vor- oder Folgewoche.

Geplant wird zunächst nur das Abendessen. Über Alle Mahlzeiten kommen Frühstück und Mittag dazu; vorhandene Einträge bleiben erhalten.

Einen Platz belegen

Jeder Tag hat ein eigenes kleines Formular:

Beides gleichzeitig geht nicht; das eine löscht das andere. Optional tragen Sie abweichende Portionen ein.

Sperren

Sperren schützt einen Platz vor dem Vorschlagsgenerator. Freitag ist Pizzatag? Sperren, und der Generator geht daran vorbei.

Die Sperre gilt dem Platz, nicht dem Inhalt. Wer einen gesperrten Platz leert, hat weiterhin einen gesperrten, jetzt leeren Platz.

Die Woche vorschlagen lassen

Woche vorschlagen füllt alle offenen, ungesperrten Plätze. Der Vorschlag wird erst gezeigt und dann übernommen — wer die Woche schon halb geplant hat, will vorher sehen, was sich ändert.

Wonach der Generator entscheidet

Jedes Rezept bekommt Punkte:

Kriterium Gewicht Regel
Letzte Zubereitung 30 je länger her, desto besser
Protein-Abwechslung 25 nicht zweimal hintereinander dasselbe
Vorratsdeckung 20 was da ist, muss nicht gekauft werden
Aufwand 20 werktags schnell, am Wochenende darf es dauern
Küchen-Abwechslung 15 höchstens zwei Gerichte einer Küche je Woche
Ablaufdatum 15 was bald schlecht wird, kommt zuerst auf den Tisch
Pflanzenpunkte 10 die Woche soll bunt werden
Favorit 5 kleiner Bonus

Jedes Gericht kommt je Woche nur einmal vor, auch wenn Sie es selbst schon eingetragen haben.

Der Generator ist bewusst regelbasiert und nicht „künstlich intelligent": Er läuft in Millisekunden, liefert bei gleichem Stand dasselbe Ergebnis, und man kann erklären, warum ein Gericht vorgeschlagen wurde.

Auf die Einkaufsliste

Auf die Einkaufsliste überträgt alle eingeplanten Rezepte in einem Zug — skaliert auf die eingetragenen Portionen, Vorratszutaten abgewählt und gleiche Zutaten zusammengefasst. Bereits gekochte Gerichte bleiben außen vor.

Gekocht, Historie, Ausschluss

Gekocht haken Sie am Tag selbst ab. Das füttert die Historie.

Historie zeigt, was wann zuletzt auf dem Tisch stand, sortiert nach dem längsten Abstand — oben steht, was am ehesten wieder an der Reihe wäre. Dort finden Sie auch Nie vorschlagen: Das Rezept verschwindet aus allen Vorschlägen, lässt sich aber weiterhin von Hand einsetzen.

Drucken und kopieren

Drucken gibt die Woche als schlichte Tabelle aus — für den Kühlschrank. In die Folgewoche kopieren übernimmt alle belegten Plätze eine Woche weiter.

Familie, Konto und Daten

Seitenart: 🖥 PC · Adressen: /familie, /konto

Familieneinstellungen

Einstellung Wirkung
Name Steht oben rechts und in Einladungen
Wochenbeginn Erster Tag der Planwoche (voreingestellt Samstag)
Zeitzone, Sprache Gelten für die ganze Familie

Der Wochenbeginn gehört zur Familie und nicht zum Konto: Eine Einkaufsliste ergibt nur in einer Zeitrechnung Sinn.

Mitglieder

Die Mitgliederliste zeigt alle mit ihrer Rolle. Rollen lassen sich ändern, Mitglieder entfernen.

Der letzte Inhaber kann nicht entfernt werden. Sonst gäbe es Daten ohne Zuständige.

Wer eine Familie verlässt, verliert den Zugriff auf deren Daten. Die Daten selbst bleiben der Familie — sie gehören ihr, nicht der Person.

Ihr Konto

Unter Konto ändern Sie Name, E-Mail-Adresse und Passwort. Außerdem finden Sie dort zwei Dinge, die Ihnen die Datenschutz-Grundverordnung zusichert:

Sind Sie der letzte Inhaber einer Familie, fragt die Anwendung, was mit ihr geschehen soll: übergeben oder mitlöschen.

Was die Anwendung nicht tut

Kein Tracking, keine Analysewerkzeuge, keine Werbung, keine Inhalte von fremden Servern — auch keine Schriften von Google. Deshalb gibt es auch kein Einwilligungsbanner: Es werden nur zwei technisch notwendige Cookies gesetzt (Sitzung und Formularschutz).

Auf dem Handy kann der Browser die zuletzt geöffnete Einkaufsliste zwischenspeichern, damit sie ohne Empfang lesbar bleibt. Diese Daten liegen ausschließlich auf Ihrem Gerät und werden beim Abmelden gelöscht.

Ausführlich steht das in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

„Ich sehe meine Liste nicht mehr."

Prüfen Sie oben rechts, in welcher Familie Sie gerade arbeiten. Wer mehreren angehört, hat womöglich die andere offen. Wechseln unter Verwaltung › Familie.

„Ein Artikel steht im falschen Abschnitt."

Ändern Sie am Eintrag die Warengruppe — das wirkt sofort. Damit es dauerhaft gilt, ändern Sie die Warengruppe am Artikel unter Stammdaten › Artikel.

„Warum steht ein Artikel unter ‚Gibt es hier nicht'?"

Weil am Artikel Märkte hinterlegt sind und der gewählte nicht dabei ist. Entweder Markt umschalten oder am Artikel die Einschränkung entfernen (leer heißt: überall).

„Zwei Zeilen mit demselben Artikel."

Zusammengeführt wird nur bei gleicher Einheit und nur, solange nichts abgehakt ist. „1 l Milch" und „1 Packung Milch" bleiben zwei Zeilen — die Anwendung rechnet nicht, was sie nicht weiß.

„Die Mengen wurden nicht addiert."

Derselbe Grund: unterschiedliche Einheiten, oder der vorhandene Eintrag war schon abgehakt. Die zweite Angabe finden Sie dann in der Notiz.

„Auf dem Handy fehlen Knöpfe."

Die Einkaufsansicht kann mit Absicht nur abhaken und beenden. Zum Bearbeiten öffnen Sie Einkaufen › Liste — die Seite für PC und Tablet.

„Der Haken kommt nicht an."

Dann fehlt der Empfang. Die Liste bleibt ohne Netz lesbar, das Abhaken braucht eine Verbindung. Ein paar Schritte Richtung Ausgang helfen erfahrungsgemäß mehr als Neuladen.

„Der Vorschlag schlägt immer dasselbe vor."

Der Generator kennt zu wenige Rezepte oder zu wenig Abwechslung in den Schlagworten. Tragen Sie an den Rezepten Protein und Küche ein — daran macht er die Abwechslung fest. Einzelne Gerichte lassen sich über die Historie dauerhaft ausschließen.

„Die Bestandsaufnahme hat meinen Vorrat verändert."

Kann sie nicht: Sie schreibt ausschließlich auf die Einkaufsliste und rührt die Bestände nicht an. Was Sie sehen, stammt aus einer Buchung — im Verlauf der Vorratsposition steht, wer wann gebucht hat.

„Ich habe versehentlich einen Einkauf abgeschlossen."

Im Archiv finden Sie ihn wieder. In die aktuelle Liste laden ergänzt die laufende Liste um seine Einträge.

„Wie bekomme ich meine Daten?"

Unter Konto › Auskunft als vollständigen Export.

„Wer hat das gelöscht?"

Die Anwendung protokolliert Änderungen mit Person und Zeitpunkt. Bei Einträgen der Einkaufsliste steht am Haken, wer abgehakt hat; Vorratsbuchungen zeigt der Verlauf der Position.